Das Mahnmal

Ein über Solingens Stadtgrenze hinaus bekanntes Mahnmal gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus, anlässlich des Brandanschlages in Solingen. Erbaut von der Jugendhilfe-Werkstatt in den Jahren 1993-1994, mit ständiger Ergänzung durch Spendenring-Einfassung.

 

Hierzu weitere ausführlichere Informationen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia:

Ursprünglich war der Familie Genç versprochen worden, dass im Zentrum der Stadt ein Platz gefunden wird, um der fünf Ermordeten zu gedenken. Dies wurde auch mit einem Ratsbeschluss am 3. März 1994 abgesegnet. Das Mahnmal wurde dann jedoch 2,5 Kilometer außerhalb des Zentrums vor der Mildred-Scheel-Schule, auf die Hatice Genç ging, errichtet. Dies wurde damit begründet, dass es den sozialen Frieden in der Stadtmitte nicht gefährden solle. 10.000 Menschen kamen 1994 am ersten Jahrestag des Brandanschlags zur Einweihung. Gestaltet wurde das Mahnmal von Heinz Siering, dem Leiter der Solinger Jugendhilfe-Werkstatt: Zwei große Metallfiguren, umrahmt von einem Wall aus handgroßen Metallringen, zerreißen ein Hakenkreuz. Jeder Ring - inzwischen sind es mehr als 5.000 - trägt einen Namen. Bei der Einweihung wurden die ersten fünf Ringe durch die Menge gegeben, sie trugen die Namen der fünf ermordeten Frauen und Kinder. Auf der aus Ringen bestehenden Umfassung ist eine Metallplatte befestigt. Sie trägt folgende Beschriftung:

"Mahnmal Solinger Bürger und Bürgerinnen. Wir wollen nicht vergessen. Wir wollen nicht wegsehen. Wir wollen nicht schweigen. Viele Menschen in dieser Stadt trauern und erinnern an den Brandanschlag vom 29. Mai 1993, bei dem 5 türkische Mädchen und Frauen um ihr Leben kamen. Verbunden wie diese Ringe wollen wir Miteinander leben."

Quelle: Text von http://de.wikipedia.org/wiki/Mordanschlag_von_Solingen